aber alle nennen mich nur Ilvi.
Ich bin am 29.04.2022 geboren und neun Wochen später bei meiner Familie eingezogen. Am Anfang sahen meine acht Geschwister und ich uns sehr ähnlich, aber heute sind die meisten von ihnen falbenfarben wie unsere Mama und unser Papa. Ich hingegen sehe fast aus wie meine Urahnen, die Wölfe. Zum Glück habe ich meine nach oben gebogene Rute, so verwechselt man mich nicht.
In den ersten Wochen mit meiner Familie haben wir viele Ausflüge unternommen, haben Giraffen im Zoo gesehen, sind Rolltreppe und Aufzug gefahren, haben Freunde besucht und waren Essen im Restaurant.
Schnell sind Meike und ich zu einem tollen Team zusammengewachsen, das kleine Mädchen und die kleine Wölfin. Ich würde ihr überall hin folgen und passe immer auf sie auf.
unserer Familie gehört neben meinen Menschen auch Askalon, ein Schlesier. Vor dem habe ich schon Respekt. Aber ich mag es, in der Kutsche zu fahren und mir den Wald und die Felder anzuschauen.


Wir Eurasier sind ja alle recht entspannt, aber ich bin auch für einen Eurasier eine coole Socke. Mich bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Nur wenn ich bei Gewitter draußen bin, dann finde ich das ein bisschen gruselig und möchte ganz schnell nach Hause. Und ich mag den Schornsteinfeger nicht.
Am liebsten ist es mir, wenn alle meine Menschen zuhause sind, das ist ja klar. Aber wenn sie mal ohne mich unterwegs sind, ist das auch nicht so schlimm. Dann liege ich auf der Treppe und warte auf sie.
Und dann gibt es natürlich noch etwas ganz Wichtiges über mich zu erzählen. Ich bin sehr verfressen. Für Futter würde ich fast alles tun. Deshalb habe ich viele Kunststücke gelernt. Ich kann zum Beispiel auf Kommando Küsschen geben.
Bei unseren Spaziergängen auf den Mainwiesen habe ich viele andere Hunde kennengelernt und mit ihnen Freundschaft geschlossen, egal ob groß oder klein. Wenn nötig, dann kann ich sehr klar sagen, was ich möchte. Und wenn es mir doch einmal zu bunt wird, dann gehe ich einfach meine eigenen Wege.
Bei unserer Morgenrunde kommen wir auch am Kindergarten vorbei. Mit den Kindern mache ich es wie mit den anderen Hunden. Ich bin sehr freundlich, vor allem, wenn die Kinder ein bisschen Angst haben. Und wenn sie mir zu wild sind, dann gehe ich einfach weg.
Manchmal schwimme ich auch im Main. Aber Wellen und spritzendes Wasser mag ich gar nicht. Wir waren schon so maches Mal mit dem Wohnwagen unterwegs, auch am Meer. Urlaub und Strand ist ja echt okay, aber das Meer finde ich blöd. Ich gehöre einfach in die Mainauen.
































